Schadensgutachten
Ein Fahrzeug mit Unfallhistorie aus den USA, instand gesetzt in Litauen, dazu Nachlackierungen an mehreren Stellen. Trotzdem wurde der aktuelle Schaden vollständig reguliert.
Fahrzeug
BMW 335i
Baujahr
2014
Laufleistung
197.000 km
Zu begutachten war zunächst der aktuelle Unfallschaden. Während der Schadenaufnahme fielen jedoch schnell weitere Auffälligkeiten auf: Das Fahrzeug wies an mehreren Bereichen Nachlackierungen und Hinweise auf frühere Instandsetzungen auf.
Für den Halter stellte sich damit eine berechtigte Frage: Bekomme ich meinen aktuellen Schaden überhaupt vollständig ersetzt, wenn mein Fahrzeug bereits einen erheblichen Vorschaden hatte?

Wir betrachten nicht ausschließlich den aktuellen Anstoßbereich. Im Rahmen unserer Recherche wurde zusätzlich die Fahrzeughistorie überprüft. Dabei bestätigte sich: Das Fahrzeug ist ein US-Import, hatte bereits in den USA einen Unfallschaden und wurde anschließend in Litauen instand gesetzt. Dem Halter war diese Vorgeschichte bekannt, er hatte das Fahrzeug entsprechend gekauft.
Ob ein Vorschaden dem Anspruch im Weg steht, hängt nicht davon ab, dass er existiert. Entscheidend ist, den aktuellen Schaden technisch nachvollziehbar von den vorhandenen und bereits reparierten Vorschäden abzugrenzen und die Fahrzeughistorie in der Bewertung korrekt zu berücksichtigen.
Genau das haben wir getan: Zustand dokumentiert, erkennbare Reparaturspuren eingeordnet, den neu entstandenen Schaden abgegrenzt und kalkuliert. Ein Vorschaden darf nicht ignoriert werden, er muss richtig eingeordnet werden.
Aktueller Unfallschaden: abgegrenzt und kalkuliert
Nachlackierungen an mehreren Bereichen: Hinweise auf frühere Instandsetzungen
Fahrzeughistorie: US-Import mit Unfallschaden in den USA, Instandsetzung in Litauen
1
Strukturschaden hinter dem Blech
2
Merkantile Wertminderung
3
Nutzungsausfall

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